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Geologische
Grundlagen
Die
Erdkruste, der Gesteinsmantel der Erde, die Lithosphäre,
besteht aus über 30 km dicken Festlandsplatten und 5-10 km starken
Ozeanplatten, die auf dem zähflüssigen Erdmantel schwimmen. Sie
ist nur in den obersten Bodenschichten, der Pedosphäre, bis
in eine Tiefe von 5 m mit Bodenorganismen belebt. Mit ihrer Vielzahl
an chemischen Elementen bildet die Erdkruste einen Vorratsraum für
die belebte Welt und die anorganisch-unbelebte Grundlage für die
Böden. Die in der Lithosphäre aufbauenden Gesteine unterliegen seit
frühen erdgeschichtlichen Zeiten Kreislaufprozessen, in denen sie
durch exogene und endogene Kräfte umgestaltet werden.
Die
exogenen Kräfte wirken durch Verwitterung, verlagern verwittertes
Material in tiefere Schichten oder transportieren es zu neuen Ablagerungsorten
(Sedimentation). Dort kann sich das Sediment durch Verkittung oder
Druck verfestigen. Die 8 % Sedimente der Lithosphäre bedecken ca.
75 % der Erdoberfläche. Nach geologisch langen Zeiträumen kann eine
zu dick und dadurch zu schwer gewordene Sedimentdecke einsinken
und unterliegt dann den endogenen Kräften. Die Platten der
Erdkruste können durch Bewegungen auseinanderreißen oder aufeinander
stoßen. Diese Vorgänge heißen Plattentektonik.
Diese verursachen Faltungen, wobei durch Druck und hohe Temperaturen
Gesteine sich umwandeln (Metamorphose), aufschmelzen (Anatexis)
und wieder erkalten können (Kristallisation).
Die
aus glutflüssigen Magmen entstandenen Gesteine (Magmatite)
können in der Tiefe der Erdkruste langsam abkühlen und bilden dann
Gesteine mit größeren Kristallen gleicher Zusammensetzung (Minerale)
oder sie gelangen an die Oberfläche und erkalten schnell zu gestaltlosen
(amorphen) Gesteinen. Werden Magmatite oder Sedimente durch Druck
und hohe Temperaturen angeschmolzen, so entstehen Metamorphite oder
Gneise.
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