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Kontinuierliches Ermitteln von Abwassermenge, Durchfluss, Fließgeschwindigkeit
und Abwasserhöhe in einem Abwassergerinne
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Im
Kanalschacht installierte Messtechnik zur Datenaufzeichnung
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Abwassermessstelle
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Auslesen
der gespeicherten Daten mittels Notebook
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Mischen
und Abfüllen der gesammelten Abwasserproben
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Automatischer
Flüssigkeitsprobenehmer und Druckeraufzeichnung der erfassten
Durchflußmenge
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Innenansicht
eines automatischen Flüssigkeitsprobenehmers
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Abwasser
Mit
dem Beginn der Industrialisierung hat der Mensch maßgeblich
in den Wasserhaushalt eingegriffen und das ökologische Gleichgewicht
gestört. Zu lange standen wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt,
der Schutz der Umwelt war eher untergeordnet.
Die Verursacher dieser Störungen waren neben der Industrie
und ihrem bedenkenlosen Umgang mit Schadstoffen (z.B. Schwermetalle,
Säuren, Laugen) auch die zunehmende Bevölkerungsdichte,
denn Abwasser entsteht nicht nur in Industrie- und Gewerbebetrieben
sondern auch in den privaten Haushalten.
Die
Toilette und damit das Abwasser werden oft als Abfalleimer missbraucht.
Viele der so zugeführten Stoffe sind nur mit hohem Kostenaufwand
oder gar nicht mehr aus dem Abwasser zu entfernen und werden zum
Teil über die Klärschlämme in den landwirtschaftlichen
Produktionskreislauf eingebracht. In unsere Toiletten gehören
aus diesem Grund auf gar keinem Fall folgende Stoffe:
Zigarettenkippen,
Katzenstreu, Hygieneartikel, Farben, Lacke, Verdünner und
Lösemittel, Säuren und Laugen, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämfungsmittel,
Chemikalien allgemein, Öle und Fette, Speisereste, Medikamente,
Kosmetikreste,
aggressive Putzmittel und Toilettensteine. Waschpulver sollte sparsam
dosiert werden.
Diese Liste gefährlicher Stoffe könnte ohne weiteres noch
erweitert werden.
Gewässerschutz
beginnt im Haushalt. Wir alle können zu Ihrem Schutz beitragen.
Erst
die spürbaren Folgen der Gewässerbelastungen und die sichtbaren
Auswirkungen für die Zivilisation führte zum Umdenken.
Heute gehört der Schutz der Gewässer und der Bau von Kläranlagen
zum technischen Standard. Der erfreuliche Effekt ist, dass die Qualität
unserer Gewässer messbar verbessert werden konnte. Trotzdem
bleibt Abwasser in erster Linie ein Produkt unserer Zivilisation
und sollte weitestgehend reduziert werden.
- Das Institut
Ökolonomie beprobt und untersucht:
Abwässer aller Art, Kläranlageneinleitungen in Gewässer,
Klärschlämme;
- misst
in Abwassergerinnen ( kontinuierlich und diskontinuierlich)
Abwassermenge, Durchfluss, Fließgeschwindigkeit und Abwasserhöhe.
Die
privaten Haushalte verbrauchen heute pro Person ca. 130 Liter Trinkwasser
am Tag und leiten es als Abwasser in die Kanalisation ein. Fasst
man den Verbrauch von Industrie und privaten Haushalten zusammen,
werden täglich 12 Millionen Kubikmeter Abwasser dem Kanalnetz
zugeführt. Zusätzlich fällt nochmal etwa die gleiche
Menge an Regenwasser pro Tag an. Aus diesem Grund sollte es zum
Gebrauch aufgefangen und/oder versickert werden, zudem das Niederschlagswasser
auch als Abwasser berechnet wird.
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